Philosophie

Unser Gastraum

Willkommen in der Weintanne Jena

Wir begrüßen Sie in der Weintanne Jena, einem der ältesten Häuser der Stadt.

Das Haus selbst entstand 1523, wie die Jahreszahl über dem Sitznischenportal an der Südfront verrät. Die beiden gut erhaltenen Gewölbekeller stammen vermutlich aus dem frühen 15. Jahrhundert. Immerhin ist die Jenergasse der wohl älteste Teil der Stadt. Im Geschossbuch der Stadt Jena von 1406 tauchen gleich mehrere Siedelhöfe in der „Jhenergasse“ auf. Die „Tanne“ mit der heutigen Nr. 13 dürfte im Besitz eines wohlhabenden Weinbauern gewesen sein. Zum Baugeschehen in der Jenergasse 13 gibt es Aufzeichnungen, die erst 1895 einsetzen. Hier finden wir einen Schneidermeister Karl Bloßfeld als Eigentümer, und vom 12. Juli 1921 datiert der Antrag, unter Bartels & Söhne eine Probierstube einzurichten. Der Umbau zur Kneipe „Weinhaus Tanne“erfolgte 1930. Recht bald entwickelten sich Weinkeller und Schenke zu einem wohlfrequentierten Ort der Zusammenkunft.

Weintanne Jena 50er Jahre

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Ein Ort der Begegnung verschiedener Generationen, verschiedener Ansichten und Meinungen, Positionen und Stände, der Arbeiter, der Volksvertreter und der Professor, der Voyeur, der Träumer, der Liebhaber, der Genießer und der Aktivist. Zahlreiche Geschichten erzählen von dieser Zeit. Ludwig Hauser hatte zusammen mit seiner Frau Charlotte das „Weinhaus Tanne“ in den 1960er-Jahren als HO-Kommissionsgaststätte in der Preisstufe I übernommen. Es war eine Feierabendkneipe, geöffnet für eine Laufkundschaft, die nur auf ein bis zwei Bier einkehren wollte, aber oft bis zum Schluss blieb. Wobei Ludwig darauf achtete, dass viel, aber nicht allzu viel getrunken wurde. So entwickelte sich die „Tanne“ zu einer der beliebtesten Kneipen der Stadt. Zur guten Sitte jener, die bis Anfang November 1989 per Ausreiseantrag Jena verließen, gehört heute noch, dass man beim Jena-Besuch hier ein Bier trinkt, sitzend auf den alten Stühlen, in Erinnerungen schwelgend.